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Anton Hunger
Schriftsteller, Publizist und Redenschreiber. Studierte VWL, Politik und Soziologie in Tübingen und Regensburg, absolvierte zuvor bei der Südwest-Presse eine Lehre als Schriftsetzer (Bleisatz) und ein journalistisches Volontariat. Nach dem Studium war er acht Jahre Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung, danach stellvertretender Chefredakteur beim Industriemagazin in München. 1992 wechselte er die Seiten und war 17 Jahre Kommunikationschef bei Porsche in Stuttgart. Ausgezeichnet wurde er mit mehreren Journalistenpreisen und auch als „PR-Manager des Jahres“. Er ist Jury-Mitglied beim „Hansel-Mieth-Preis“, einem renommierten Reportage-Preis, und bei den „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“. Außerdem ist er Mitglied beim Förder- und Freundeskreis des PEN-Zentrum Deutschland und beim Freundeskreis des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
Bei Klöpfer & Meyer in Tübingen erschien 2013, vieldiskutiert, sein Mediendossier Blattkritik, 2014 das Geschichtenbrevier Nah am Wasser sowie 2017 und 2019 seine Romane Der Pakt mit dem Teufel und Die Ikonen des Kobiaschwili (Klöpfer, Narr). Seine hintergründige Gebrauchsanweisung für Schwaben, 2016 bei Piper in dritter Auflage erschienen, wurde mit rund 60.000 verkauften Büchern ein Bestseller. Ebenso die Anthologie Das Davidprinzip mit Beiträgen von Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Hermann Beil und weiteren Autoren. Die Anthologie erschien 2002 als Hardcover bei Eichborn und 2003 als Taschenbuch bei Wagenbach. Sein Finanzkrimi Mord à la Mode erschien 2022 im Molino-Verlag. Sein Essay-Band Loslassen – Wie man das Alter mit Gelassenheit schafft 2025 bei der Edition Maya, als Taschenbuch beim Molino-Verlag. Hunger, 1948 im bayerischen Cham geboren, lebt und arbeitet heute am Starnberger See.

