
Gerhard Ammerer
1975–1981: Studium der Geschichte und Germanistik an den Universitäten Innsbruck und Salzburg, Sponsion zum Mag. phil. (Lehramt) 1981, 1981–1985: Vertragsassistent am Institut für Geschichte der Universität Salzburg, daneben Absolvierung des Probelehrer-Jahres sowie Dissertations- und Jusstudium, Februar 1985: Promotion zum Dr. jur. et Dr. phil., Univ.-Ass., 1996 Ernennung zum Ass.-Prof., Oktober 2000: Habilitation an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg für das Fach „Österreichische Geschichte“, März 2001: Ernennung zum ao. Univ.-Prof., 2006–2009: Leiter des interdisziplinären FWF-Projekts „Bau-, Ausstattungs- und Kulturgeschichte der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenz in Salzburg vom 16. Jahrhundert bis 1803“, Oktober 2009: Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg für das Fach „Rechtsgeschichte“, 2013–2019: Leiter des FWF-Projekts „Die französische Privatkorrespondenz des letzten Fürsterzbischofs von Salzburg, Hieronymus Graf Colloredo, mit seinem Bruder Gundakar Fürst Colloredo (1772–1801)“, 2014: Wahl zum Mitglied der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Akademie der Wissenschaften, 2014–2020 Leiter des Zentrums für Gastrosophie, 2015–2023 Leiter des Universitätslehrgangs Gastrosophische Wissenschaften, 2016–2019: Leiter des FWF-Projektes „Regionale Tradition und Kulturtransfer in der Ernährung. Das Beispiel der Residenzstadt Salzburg 1500-1800“. Durchgehend: (Mit-)Veranstalter von mehr als zwei Dutzend Tagungen in Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Finnland und der Tschechischen Republik, Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Fernsehen, populäre Veranstaltungen, Workshops, Kooperationen mit Institutionen der öffentlichen Hand .
Konzeptionelle Mitarbeit und wiss. Leitung bei mehreren Salzburger (Landes-)Ausstellungen, letzthin: Kurator der Ausstellung „Mythos Jackl, Hexen und Zauberer in Salzburg“, Sonderausstellung auf Burg Hohenwerfen seit 2020.
Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Forschung 1. Klasse durch Bundespräsident Van der Bellen, Juni 2018.
„Dämonen“: Wissenschaftsbuch des Jahres 2025 in der Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften