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Zwischen Wahrheit und Erfindung – Stefanie Buchholz im Interview über „Vater unbekannt“

  • vor 13 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

In ihrem Roman „Vater unbekannt“ erzählt Stefanie Buchholz von einer jungen Frau, die sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt. Eine Geschichte über Identität, Familie und alles dazwischen.


Wie viel persönliche Erfahrung steckt in dieser Suche nach Herkunft und Zugehörigkeit?

Der Roman ist autobiografisch inspiriert, doch bildete die persönliche Erfahrung nur den Ausgangspunkt für die Fiktion. Wahrscheinlich wie bei vielen Autor*innen….


Sie erzählen von Schweigen, das sich durch Generationen zieht. Wie durchbricht man solch ein Muster im echten Leben?

Manchmal kann es ganz einfach sein: reden. Aber wenn das Schweigen schon lange andauert, kann das an sich Einfache schwer werden.


Fanny ist Studentin und gleichzeitig Suchende. War sie von Beginn an Ihre Hauptfigur – oder hat sie sich entwickelt?

Ursprünglich war Trude meine Hauptfigur, aber beim Schreiben über die Suche Fannys nach ihren Wurzeln und ihrer Identität nahm sie dann langsam mehr Raum ein. Trotzdem habe ich bei der Handlung um Fanny weiterhin mehr mit Andeutungen gearbeitet als bei Trude, um den Leser*innen mehr Raum für eigene Gedanken zu lassen.


Wie ehrlich darf oder muss Literatur sein, wenn sie so nah an familiären Themen ist?

Sie darf zu 100 % ehrlich sein – dann haben wir allerdings eine Biografie. Romane dagegen müssen gar nicht ehrlich sein in Bezug auf eine familiär-historische Wahrheit, aber ehrlich in Bezug auf die Psyche der Figuren.


Drei Schnellfragen – bitte in einem Wort:

Wahrheit oder Fantasie? UND

Gegenwart oder Vergangenheit? Gegenwart

Herz oder Verstand? Umgekehrt

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