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Heimat, Schuld und Erinnerung – Nicole Krieg im Interview zu ihrem Roman „Eggerhof“
In Eggerhof entfaltet Nicole Krieg eine Familiengeschichte voller Geheimnisse, die in der Nachkriegszeit wurzelt und bis in die Gegenwart reicht. Ein Roman über Erinnerung, Schweigen und den Versuch, sich selbst zu verstehen. Frau Krieg, was hat Sie dazu bewegt, Ihre Geschichte ausgerechnet auf einem abgelegenen Hof spielen zu lassen? Die einsamen Gehöfte waren sehr häufig auf der Schwäbischen Alb. Selbst heute gibt es noch einige wenige. Für Viehhaltung und Felderbewirtschaf
10. Apr.2 Min. Lesezeit


Zweifel an der Menschlichkeit – Helmuth Boeger im Interview zu „Elias“
In „Elias“ entwirft Helmuth Boeger eine Zukunftsvision, die Technik, Ethik und Emotionen miteinander verknüpft. Ein Roman über künstliche Intelligenz, Verantwortung und das, was uns als Menschen ausmacht. Cool! Herr Boeger, Ihr Roman spielt in der Zukunft. Warum reizt Sie der Blick in die Zukunft mehr als der in die Vergangenheit? Das ist, so denke ich, keine Frage des Anreizes, schließlich sind ja auch Romane, die in der Vergangenheit oder Gegenwart spielen, Fiktion. Als ich
6. Apr.2 Min. Lesezeit


„Helene oder 13 Männer später“ – Gabriele Günther im Interview zu ihrem Roman
Gabriele Günther hat ein ungewöhnliches Frauenleben voller Leidenschaft, Träumen, vor allem aber Brüchen entworfen. Er reicht von der Kindheit bis ins hohe Alter. Wir haben sie nach Weiblichkeit und Selbstbestimmung gefragt. Frau Günther, Ihre Heldin Helene blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Ist sie Spiegel ihrer Zeit oder ihrer eigenen Sehnsucht? Helene ist wie wir alle: geprägt von ihrer Zeit, doch geleitet von ihrer Sehnsucht. Sie liebt mit allem, was sie hat, und stolp
3. Apr.2 Min. Lesezeit


Zwischen Wahrheit und Erfindung – Stefanie Buchholz im Interview über „Vater unbekannt“
In ihrem Roman „Vater unbekannt“ erzählt Stefanie Buchholz von einer jungen Frau, die sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt. Eine Geschichte über Identität, Familie und alles dazwischen. Wie viel persönliche Erfahrung steckt in dieser Suche nach Herkunft und Zugehörigkeit? Der Roman ist autobiografisch inspiriert, doch bildete die persönliche Erfahrung nur den Ausgangspunkt für die Fiktion. Wahrscheinlich wie bei vielen Autor*innen…. Sie erzählen von Schweigen, das sic
30. März1 Min. Lesezeit


Das Buch zur Landtagswahl – Gabriele Renz über „Bregger“
Mit „Bregger“ blickt Gabriele Renz hinter die Kulissen der Landespolitik. Nach ihrem Roman „Der Beamte Wieler“ sucht auch ihr neuer Roman nach den Funktionsweisen von Macht, nach dem reflexhaften Opportunismus und nach dem, was Politik mit Menschen macht. Und das Gute: „Bregger“ ist von einer geschrieben, die das Geschäft kennt. Was wollten Sie mit Bregger literarisch aufdecken? Aufdecken klingt nach Kriminalfall. Und das trifft es auch. Mir geht es darum, den Vorhang des oft
26. März2 Min. Lesezeit


Kunst und Kosmos – Helmut Wörner im Interview zu „Die Ordnung der Welt“
Mit seinem Buch widmet sich Helmut Wörner einem fast vergessenen Künstler des 17. Jahrhunderts: Joachim Georg Creuzfelder. Das Werk verbindet kunsthistorische Forschung mit der Frage nach der Ordnung der Welt. Ein Gespräch über Barock, Theologie und den heutigen Blick auf die Kunst vergangener Jahrhunderte. Herr Wörner, was war der Moment, in dem Sie wussten: Über Joachim Georg Creuzfelder müssen Sie ein Buch schreiben? Der Ausgangspunkt waren Fragen über Fragen. Ich arbeite
23. März2 Min. Lesezeit


Krimidebüt – Christof Messerschmidt im Interview zu „Blauer Schnee“
Viele kennen Christof Messerschmidt als engagierten Kirchendekan von Schwäbisch Hall und Gaildorf. Mit Leidenschaft setzt er sich für seine Gemeinden ein. Und findet dennoch Zeit, sich einem ganz anderen Schreiben zu widmen. So entstand sein Krimidebüt Blauer Schnee, ein historisch vielschichtiger Roman mit Tiefgang. Herr Messerschmidt, wie lange haben Sie an Blauer Schnee geschrieben und wie viele Holzwege haben Sie dabei genommen? Ich kann es nicht genau sagen, weil ich d
20. März2 Min. Lesezeit


Pressemitteilung zur Buchpremiere „Die Fallhöhe“ von Anton Hunger am 17. März 2026, Stiftung Geißstraße 7
George Bernard Shaw brachte es auf den Punkt: „Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.“ Viel Geld ist Macht und Macht korrumpiert. Die Welt ist voll von Beispielen. Aber man braucht etwas Phantasie, um das „Andere“, von dem Shaw spricht, wahrnehmen zu können. Nur so erlaubt es eine Sicht auf die Dinge, die die Wirklichkeit nicht reflektiert. „Die Wahrheit liegt in der Fiktion“, wusste der Schriftsteller Salman Rushdie. „Die Fallhöhe“ von Anton Hunger ist e
10. März2 Min. Lesezeit


Susanne Wiedmann im Interview über "Georgette Tsinguirides"
Frau Wiedmann, was hat Sie an Georgette Tsinguirides so fasziniert, dass Sie ihr ein Buch widmen wollten? Vor 25 Jahren habe ich als Journalistin meine ersten Interviews mit Georgette Tsinguirides geführt, zunächst für SWR2, anschließend fürs Fernsehen. In den folgenden Jahren bin ich ihr immer wieder in den Pausen begegnet, wenn ich eine Vorstellung des Stuttgarter Balletts besuchte. Das war kein Zufall: Sie war einfach immer da. Mich hat zweierlei fasziniert: Zum einen ihr
4. März2 Min. Lesezeit


„Reichsritterschaft“ von Prof. Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten
Die Reichsritterschaft ist eines der faszinierenden Phänomene der politischen Landkarte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Sie bezeichnet jene Gruppe der Ritter, die keinem Fürsten unterstanden, sondern unmittelbar dem Kaiser verpflichtet waren. Diese Reichsunmittelbarkeit verlieh ihnen einen besonderen Rechtsstatus. Die Reichsritter regierten kleine, oft verstreut liegende Territorien mit Burgen, Dörfern, Märkten und Gerichtsbarkeiten. Damit bildeten sie eine S
24. Okt. 20252 Min. Lesezeit


„Aber gedacht habe ich viel an dich“ – Der Briefwechsel zwischen Hermann Hesse und seiner Mutter
Mit der Publikation „Aber gedacht habe ich viel an dich“ erscheint erstmals der vollständige Briefwechsel zwischen Hermann Hesse und seiner Mutter Marie Hesse in einer eigenständigen, sorgfältig edierten Ausgabe.
12. Juni 20252 Min. Lesezeit


Walter Serner - kurz und knapp!
"Der Pfiff um die Ecke" wird begleitet von Prof. Dr. Andreas Mosbacher, Richter am Bundesgerichtshof und Präsident der Internationalen Walter-Serner-Gesellschaft.
4. Apr. 20251 Min. Lesezeit


Mörike liebt – aber wen? Eine Geschichte von Leidenschaft, Poesie und Schwabentum
Alexander Köhrer erweckt in seinem Roman „Mörike liebt“ die Gefühlswelt des berühmten schwäbischen Dichters Eduard Mörike zum Leben. Die Begegnung mit Maria Meyer, der „Peregrina“ seines Romans „Maler Nolten“, zugleich die Beziehung zu seiner Cousine Clara Neuffer, wird zur Grundlage für einen Coming-of-Age-Roman, der historisch präzise und literarisch packend das Leben eines der größten deutschen Dichter nachzeichnet. Dabei geht es nicht nur um die Zeit des 19. Jahrhunderts,
5. März 20254 Min. Lesezeit


Das unglaubliche Leben des K.A. Groß
Als schwuler Pfarrer 1931 aus dem Kirchendienst entfernt; wegen Druck und Verbreitung hunderttausender NS-kritischer Schriften und Postkarten von 1939 bis 1945 im KZ; seine geheimen Tagebücher entlarven den SS-Terror in Dachau.
12. Feb. 20252 Min. Lesezeit


Blutige Kulisse empfohlen – Das Deutsche Fleischermuseum als Krimi-Drehort
Die Film Commission Stuttgart hat eine Liste mit außergewöhnlichen Drehorten für Krimis zusammengestellt – und ein Vorschlag sticht besonders heraus: das Deutsche Fleischermuseum in Böblingen. Zwischen historischen Metzgerwerkzeugen und skurrilen Exponaten bietet das Museum eine ebenso makabre wie faszinierende Kulisse für Filmschaffende, die auf der Suche nach dem perfekten Tatort sind.
3. Feb. 20251 Min. Lesezeit


2025: Mörike in Farbe
Nächstes Jahr gedenken wir an den 150. Todestag von Eduard Mörike – ein Anlass, der besonders für Schwaben eine bedeutende Rolle spielt, besser gesagt: spielen sollte. Das Jubiläum bringt nicht nur die Gelegenheit, den großen Dichter des 19. Jahrhunderts neu zu entdecken, sondern lädt auch dazu ein, in seine Welt und sein Leben einzutauchen.
5. Nov. 20242 Min. Lesezeit


Wie kommt man eigentlich dazu, den berühmtesten Mönch Deutschlands zu porträtieren?
Von Harald Glööckler zu Anselm Grün: Unser Molino-Lieblingsverleger Matthias Slunitschek widmete sich im letzten Jahr der Biografie des christlichen Medienstars. Im Haller Tagblatt erzählt er über seine Begegnungen mit Pater Anselm, das Schreiben und wieso genau er der richtige für dieses Projekt war.
10. Okt. 20243 Min. Lesezeit


Was ist euer Lieblingsort in Schwäbisch Hall?
Wir freuen uns: ein neuer Bildband über Schwäbisch Hall ist fast fertig. Doch eine Doppelseite ist noch frei ...
19. Aug. 20241 Min. Lesezeit


Wie viel ist übrig vom alten Persien?
Gisela Khodamoradi-Röhm schenkt uns in ihrem Buch einen detaillierten Einblick in ihr aufregendes Auswandererleben. In den Sechzigerjahren beschließt sie, ihr Leben in Deutschland hinter sich zu lassen und nach Teheran zu gehen.
15. Juli 20241 Min. Lesezeit


Sommer, Sonne, Molino.
Noch immer auf der Suche nach der perfekten Sommerlektüre? Dann haben wir ein paar brandneue Empfehlungen, die diesen Monat bei Molino erschienen sind. Eins, zwei, ab in die Hängematte!
27. Juni 20242 Min. Lesezeit
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